BI-Vogelherd

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Die 10H-Regelung muss bleiben!!!
Für unsere Gesundheit! Ministerpräsident Markus Söder in Bayreuth

Vielen Dank an alle, die bei der Demo in Bayreuth am 17. Juli 18 dabei waren.
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit sehr vielen WKA-Gegnern aus Nordbayern-Franken, aber auch aus anderen Regionen Bayerns, die eine lange Anreise auf sich nahmen, um für unser gemeinsames Anliegen zu protestieren. Es konnten aus Bayreuth leider nicht alle kommen, da zeitgleich die Gemeinderatsitzung Eckersdorf stattfand, wo ein Antrag zur 10H verhandelt wurde (Info folgt).

Die Demo war ein Riesenerfolg für unser Anliegen:
MP Markus Söder hat sich in einem kurzen Gespräch mit uns positiv zur 10H-Regelung geäussert.
Wir sollten unbedingt weiter dran bleiben und Flagge zeigen, denn nur im Wahlkampf können wir Zusagen erreichen.

Die CSU steht - wie wir wissen - unter großem Druck hinsichtlich der anstehenden Koalitionsverhandlungen.
In den letzten Monaten sprach man in hohen CSU-Kreisen, noch offen über eine deutliche Reduzierung bzw. gar Abschaffung des 10H-Gesetzes.

Durchhalten und weiterkämpfen,es lohnt sich.


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Am 15. Juni 2018 haben Herr Dr. Pedro Gerstberger vom LBV Bayern e.V. - Kreisgruppe Bayreuth sowie Madeleine und Reinhold Luhzing von der "BI Vogelherd" die Unterschriften aus den umliegenden Dörfern dem Landrat Hübner im Landratsamt Bayreuth übergeben.

Wir haben bei dieser Gelegenheit auch die Abschaltzeiten beanstandet, die nachweislich nicht eingehalten werden. Die Betriebsprotokolle sollen uns nach Auswertung zugänglich gemacht werden.

Unsere Forderungen bei der Unterschriftenaktion:

  • Nächtliche Abschaltungen, da die Lärmbelästigung unerträglich angestiegen ist.

  • Erhöhung der Abschaltzeiten, nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns Bürger.
  • Messungen der Schall-Immissionen.
  • Kein weiterer Ausbau von Windkraft-Anlagen auf unserer Höhe.




Am 29. Juni 2018 waren wir im Landratsamt Kulmbach beim Landrat Söllner vorstellig und haben auch dort die Unterschriften eingereicht und unser Anliegen vorgetragen. Unterstützt wurden die o.g. dabei auch von der Bürgerinitiative Rugendorf.


Das 10H-Gesetz muss bleiben!

Bürgerinitiativen aus ganz Nordbayern folgten am Sonntag, den 01.07.2018, einer Einladung der „Bürgerinitiative Vogelherd" und des  Vereins „ProHeimat Fränkischer Jura e.V."  nach Würgau zu einem überregionalen Gedankenaustausch mit Betroffenen der Energiewende. Grund war die Sorge um das bewährte 10-H-Gesetz, das den Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regelt und einen Interessenausgleich zwischen  den Anforderungen der Energiewende und den Interessen der örtlichen Wohnbevölkerung herstellt.

Vor allem Äußerungen von Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer in der Augsburger Allgemeinen, die 10H-Regelung nach der Wahl überprüfen zu wollen, ließen viele Teilnehmer der von Ralf Neumüller moderierten Veranstaltung im  Saal der Brauereigaststätte Hartmann aufhorchen.

Spürbar war die Wut, dass der Protest der Bürger übergangen wird.  Schnell war man sich einig, dass es dringend geboten ist, die politisch Verantwortlichen vor der anstehenden bayerischen Landtagswahl an ihr Wahlversprechen aus 2013 zu erinnern.

Wie es sich mit einem zu geringen Abstand zu Windkraftanlagen lebt, konnten alle Anwesenden aus den verschiedenen Landkreisen leidvoll berichten. So sind es vor allem die erheblichen Lärmemissionen,  die den Anwohnern massiv zusetzen. Schlaflosigkeit  ist dabei nur die harmloseste Beeinträchtigung.  Groß ist die Angst, dass bereits belastete Gebiete ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger vollends zu sogenannten Konzentrationsflächen verdichtet werden. Zu geringe Abstände zwischen  Wohnbebauung und Windkraftanlagen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch die Gesundheit gefährden. Dies zeigt eine neue Studie der Universitätsklinik Mainz: Der nicht hörbare Infraschall wirkt sich negativ auf die Tätigkeit des  Herzmuskels aus.  Hinzu kommt der enorme Wertverlust der Immobilie durch die Nähe zu Windkraftanlagen, der die Altersvorsorge vieler Betroffener zunichtemacht.

Die Bürgerinitiativen sehen deshalb dringenden Handlungsbedarf. Weitere Aktionen sind geplant.

Treffen der fränkischen Bürgerinitiativen am 1. Juli 2018

Viele Teilnehmer berichten von Repressalien, die sie aufgrund ihres Widerstands gegen den Bau von Windkraftanlagen erfahren haben. So wollten sie nicht auf ein gemeinsames Foto. Andere wollten auf dem Foto aus diesem Grund nicht ihr Gesicht zeigen. Daher sind alle Gesichter unkenntlich gemacht.
Schlimm, dass Gegner von Windkraftanlagen öffentlich geächtet werden.

 
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