BI-Vogelherd

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Schutz für Fledermäuse wird weiter reduziert

Die Landratsämter Bayreuth und Kulmbach führten das zweite erforderliche Fledermaus-Gondelmonitoring zu unterschiedlichen Zeiträumen durch (2018 und 2019) und nur an der Windkraftanlage auf ihrem Landesgebiet. Damit wird die Gesamtheit der Fledermäuse nicht mehr erfasst. Eine sinnvolle Auswertung ist kaum noch möglich.

Die Abschaltzeiten wurden bereits reduziert (siehe Grafiken). Die Landratsämter haben bis heute die neuen Abschaltzeiten nicht bekannt gegeben. Sie kosten jetzt immer die vollen 4 Wochen bei dem Auskunftsersuchen nach dem Bayerischen Umweltinformationsgesetz aus.

Am Vogelherd leben streng geschützte, darunter hochfliegende Fledermausarten: Großer Abendsegler, Kleiner Abendsegler, Nordfledermaus, Zweifarbfledermaus , Rauhautfledermaus, Zwergfledermaus

Das Hauptproblem bei den Messungen ist die niedrige Einstellung (Threshold) am Messgerät (Batcorder) mit -27 dB anstatt -36 dB. Diese wird begründet mit Störgeräuschen, die die Rufe der Fledermäuse überlagern würde. Der Hersteller des Batcorders sagt dazu, dass eine Abschaltung der Anlagen erforderlich sei, um das Tötungsverbot korrekt zu befolgen. Die Anlagen am Vogelherd sind 200 Meter groß (Nabenhöhe 140,6 Meter, Rotorendurchmesser 116,8 Meter):

„Die optimale Lösung für die akustische Gondelerfassung ist es, die Anlage während der Erfassung nicht zu betreiben. Denn nur so werden die Laufgeräusche der Anlage auch sicher abgestellt. Auch aus naturschutzfachlicher Sicht ist dies sinnvoll, denn so werden Fledermäuse nicht geschlagen, bevor ihre Rufe aufgezeichnet werden können.

Insbesondere bei den neuen Anlagen mit deutlich erhöhten Rotordurchmessern von bis zu 160m kann eigentlich nur so eine sinnvolle Erfassung gewährleistet werden.

Legt man das Tötungsverbot korrekt aus, ist dieses Vorgehen auch rechtlich die einzig korrekte Lösung.

Natürlich werden Anlagenbetreiber hier heftig widersprechen, fällt so doch ein großer Anteil des erzeugten Stroms und damit Gewinns aus.“

Quelle: ecoObs GmbH (Hervorhebung von mir)
https://ecoobs.de/produkte/hardware/gsm-batcorder/tipps-zum-gondelmonitoring/

Gefährdet sind vor allem die Weibchen und damit ist die Population extrem gefährdet:


„Vor allem weibliche Fledermäuse scheinen im Frühsommer regelrecht von Windkraftanlagen angezogen zu werden. Das ist eines der Ergebnisse der Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Die Forscher hatten den nächtlichen Flug des einheimischen Großen Abendseglers via GPS-Tracking beobachtet. Einige Resultate verblüfften selbst die Experten.
„Überraschend groß ist der Luftraum, den die Fledermäuse für ihre Jagdausflüge nutzten. Vereinzelt stiegen sie bis in 250 Meter Höhe auf. 95 Prozent der Flüge lagen jedoch zwischen 0 und 144 Meter über dem Boden. Riskant, denn im Testgebiet drehen sich die Rotorblätter der meisten Windkraftanlagen in Höhen zwischen 67 und 133 Metern!“

https://www.natur-und-landschaft.de/de/news/gefahrlicher-flug-in-den-windpark-314

Weitaus mehr Fledermäuse kommen aber durch das sog. Barotraumata ums Leben:
Qualvoller Tod durch Barotraumata – geplatzte Lungen, Adern und Venen

"90 Prozent der von den Biologen obduzierten Tiere wiesen fatale Schäden an ihren Blutgefäßen im Umfeld der Lunge auf, die zum Tode führten. Die Windräder erzeugen an ihren Rotoren lokal stark schwankende Luftdruckverhältnisse, welche die Fledermäuse nicht durch ihr Echolot erkennen können. Plötzlicher Unterdruck sorgt dafür, dass ihre sackartigen Lungen wie ein Ballon plötzlich extrem expandieren, wodurch angrenzende Adern und Venen reißen können.“

https://www.windwahn.com/2018/11/22/barotrauma-bei-fledermaeusen-seit-2008-bekannt/22.11.2018
https://www.spektrum.de/news/fledermaus-implosion-durch-windraeder/965732


Die Zahl der getöteten Fledermäuse dürfte weitaus höher sein. Viele der Tiere sterben nicht sofort, sondern verbluten langsam und qualvoll

„Tatsächlich könnten aber noch mehr Fledermäuse getötet werden, denn Forscher stützen sich bislang auf Suchaktionen unterhalb von Windrädern. Dort finden sie aber nur Tiere, die sofort umkommen. Etwa weil sie Knochenbrüche erlitten oder erschlagen wurden. In anderen Fällen zerreißen innere Organe durch die großen Luftdruckänderungen: Experten sprechen von einem Barotrauma. „Fledermäuse mit mildem Barotrauma sterben jedoch vermutlich nicht sofort, sondern könnten noch einige Minuten oder sogar Stunden weiterfliegen“, sagt Christian Voigt.“ (Biologe , Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, IZW)

Quelle: Tagesspiegel: Windräder sind Fallen für Fledermäuse
https://www.tagesspiegel.de/wissen/zu-wenig-windkraftanlagen-erfuellen-die-tierschutzauflagen-windraeder-sind-fallen-fuer-fledermaeuse/11360708.html

Der vielbeschworene Klimawandel wird erst gar nicht erwähnt.
Aktuell laufen Untersuchungen zum veränderten Verhalten von Fledermäusen. Ergebnisse liegen leider noch nicht vor. Man kann aber davon ausgehen, dass auch die Fledermäuse bereits früher ihr Winterquartier verlassen. Damit ist die fehlende Berücksichtigung der Monate März/April fatal für die Auswertung.

https://bvfledermaus.de/tag/eurobats/

Es besteht aus aufgeführten Gründen ein erhöhtes Tötungsrisiko §44 (1) BNatSchG für die Fledermäuse am Windpark Vogelherd.

Carbon - Fiese Faser in den Windkraftanlagen am Vogelherd?

Die Antworten der Landratsämter Bayreuth und Kulmbach liegen vor und sind im wesentlichen inhaltsgleich.

Das Landratsamt Bayreuth hat vorsichtshalber dazu gleich einen Bescheid erlassen. Worüber, erschließt sich allerdings nicht. Und gleichzeitgig wurde nochmals bekräftigt, dass der Schall nicht erneut gemessen wird (war das nicht eine andere Anfrage? Ja, die Beschwerde zum Schallgutachten. In 2019. Da gab es auch schon einen Bescheid.)

Die Anzahl der Windkraftanlagen in den Landkreisen: Bayreuth: 30, Kulmbach 31

Die wichtigsten Auskünfte:

  •    Mengenangaben zum verbauten Carbon liegen nicht vor.

  •    Gesundheitliche Schäden bei Bränden können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Aber solange der Baustoff Carbon zugelassen ist ....

  •    Und dass Dioxine freigesetzt werden, kann auch nicht ausgeschlossen werden.

  •    Aber nachteilige Auswirkungen sind nicht bekannt und "Maßnahmen werden im Einzelfall mit den einschlägigen Fachstellen festgelegt".

  •    Was passiert wenn es brennt? Dann kommt die Feuerwehr. Im Text heißt es immer wieder: "wird im Einzelfall mit den einschlägigen Fachstellen festgelegt".     Also wenn es denn schon brennt. Und die Feuerwehr hat auch schon mal den Ernstfall geprüft ...


Übernimmt hier eigentlich irgendjemand für irgendwas Verantwortung????

Krebserregende Stoffe Carbon - "Fiese Fasern" in WKAs am Vogelherd?
Anfrage an die Landratsämter Bayreuth und Kulmbach, 10.3.20

Die Hilfskräfte, die Bevölkerung der umliegenden Dörfer sowie die Umwelt wären je nach Windstärke und Windrichtung im Gefahrenfall hochgradig gefährdet.
· Ein Bekämpfen von Bränden durch Feuerwehren ist wegen der Höhe bis 200 m der WKA unmöglich.
· Umweltbehörden, Genehmigungsbehörden und Hilfskräfte haben keine belastbaren Informationen über verbautes CFK-Material und dessen Gefahren
· Die Zivilbevölkerung ist nicht über die Gefahren im Brandfall informiert.

Ein Brand an einer Windkraftanlage ist ein nicht auszuschließendes Ereignis. Eine Gefährdungsanalyse der Gefährdungslage muss konsequent geprüft werden, um adäquate Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung abzuleiten

Eine Übersicht an Störfällen mit Windkraftanlagen:
https://aktionsbuendnis2020.de/stoerfaelle/



Die Bürgerinitiative Vogelherd wird den Bescheid des Landratsamtes Bayreuth zur Schallmessung nicht anfechten. Obwohl nachgewiesen das Schallgutachten grobe Mängel und Auslassungen beinhaltet, betrachten wir eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth als aussichtslos. Bisher wurden alle Klagen zu Windkraftanlagen von diesem Gericht abgewiesen. Auch der Weg in die nächste Instanz wäre nicht erfolgversprechend.

Der Bescheid des LRA BT spricht sich eindeutig zugunsten des Betreibers aus. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden mit ihren Beschwerden durch den noch amtierenden Landrat Hübner ignoriert.
Wir werden dennoch weiter Beschwerden einreichen. Viele Menschen aus den umliegenden Dörfern leiden unter den Schalllemissionen.

Die Entscheidung des LRA Bayreuth - getragen durch den noch amtierenden Landrat Hübner - war falsch.


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Beanstandung des Schallgutachtens - Antwort des Landratamtes Bayreuth

4 Wochen brauchte das Landratsamt Bayreuth um mitzuteilen, dass die Antwort weitere Zeit in Anspruch nehme

Das bedeutet nichts Gutes:
Am 12.9.18 wurde von der gleichen Oberregierungsrätin des Landratsamt Bayreuth mitgeteilt, dass eine Antwort zu der Nichteinhaltung von Abschaltzeiten aufgrund des laufenden Verwaltungsverfahrens nicht gegeben werden könne.
Nach 1 Jahr ist die Antwort immer noch nicht da.

nach 4 Wochen teilt man endlich mit, dass eine Antwort noch dauern wird

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Landratsamt Bayreuth ignoriert Bürgerproteste - Schallgutachten vom Mai 2019, erstellt durch Müller-BBM

Bisher hat das Landratsamt Bayreuth auf die Beanstandungen nicht reagiert. Diese wurden bereits am 7.9.19 übermittelt, also vor 1 Monat.

Sieht so die neue Bürgernähe aus? Bürgerproteste werden hier einfach ignoriert!

Das Schallgutachten birgt erhebliche Fehler, die dem Landratsamt Bayreuth genau dargelegt wurden.

Die BI Vogelherd fordert eine neue Messung. Aber das Landratsamt Bayreuth schweigt sich aus. Der Bürgerbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung ist eingeschaltet, aber auch hier schaltet unser Landrat Hübner weiter auf stur. Wir werden uns wohl direkt an unseren Ministerpräsidenten wenden müssen.

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Schallgutachten vom Mai 2019
Beanstandungen des Schallgutachtens, erstellt durch Müller-BBM

Eine umfangreiche Beanstandung wurde den Landräten Herrn Hübner und Herrn Söllner am 7.9.2019 übermittelt.

Das Wichtigste in Kürze:
Es muss eine neue Messung stattfinden!

  •    Lochau: Die Messpunkte stimmen nicht überein (Vorgabe und tatsächliche Messung)

  •    Neustädtlein: Es wurde an dem vorgegebenen Messpunkt nicht gemessen.

  •    Busbach: Es wurde nicht gemessen.

  •    Windrichtung: Es wurde bei der falschen Windrichtung gemessen, bei falschen Messpunkten.

  •    Tonhaltigkeit und Impulshaltigkeit wurden nicht gemessen, sondern nur durch subjektive Wahrnehmung überprüft.

  •    Infraschall wurde nicht geprüft, obwohl Nordex-Anlagen Infraschall emmitieren.

  •    Körperschallübertragung (Schwingungen, die über den Boden bis in die Häuser gehen) wurden nicht überprüft.


Es wurde mit keinem von uns gesprochen. Unsere Anliegen und Beschwerden werden nicht gehört!

Es ist unverständlich, warum die Landratsämter dieses Gutachten nicht selbst beanstandet und neue Messungen angeordnet haben.

Die Bürgerinitiative Vogelherd fordert aufgrund der aufgeführten Beanstandungen

  • Neue Messung an den im Genehmigungsbescheid vorgegebenen IO-Punkten

  • Busbach: bei nördlicher Windrichtung,

  • Neustädtlein: bei südwestlicher Windrichtung

  • Lochau: der ursprünglich vorgesehen EMO-Punkt bei südwestlicher Windrichtung

  • Messung der Tonhaltigkeit, der Impulshaltigkeit und des Körperschalls


Um weitere Belästigungen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen der Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden,
fordern wir für den Nachtbetrieb (22 – 6 Uhr) einen „schallreduzierten Betrieb".

Bei dieser Betriebsweise werden die vorgegebenen Schallgrenzwerte zu jeder Tages- und Nachtzeit automatisch durch eine Reduzierung der Drehzahl eingehalten werden. Mit dieser Maßnahme kann der Pegel der Schallimmissionen um 4 dB(A) und mehr reduziert werden.

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Schall-Gutachten

Am 17. März 2019 wurde die Schallmessung am Vogelherd endlich durchgeführt. Die 8 Windkraftanlagen gingen im Mai 2017 in Betrieb. Laut Genehmigungsbescheid hätte die Schall-Messung 6 Monate nach Inbetriebnahme erfolgen müssen, die Ergebnisse hätten Ende November 2017 vorliegen müssen. Das Gutachten war ca. 15 Monate im Verzug. Der Bericht ist auf den 20. Mai 2019 datiert.

Die Veröffentlichung des Gutachtens unterliegt strengen Vorgaben (siehe untenstehendes Schreiben des Landrats).

Bei der ersten Akteneinsicht im Landratsamt Bayreuth am 5. Juni 2019 wurden Kopien des  umfangreichen Berichts (57 Seiten) verweigert. Erst durch einen Antrag nach dem Bundesumweltinformationssgesetz liegt der Bericht der BI Vogelherd nun vor.

Auf den ersten Blick sind Mängel erkennbar:

Windrichtung
Es heißt im Prüfbericht, dass bei Wind aus
nördichen Richtungen gemessen werden sollte. Tatsächlich wurde aber bei Süd-West-Wind gemessen. Somit sind die Schallimmissionen auf Busbach nicht gemessen worden. Die Schallimmissionen werden in Busbach aber deutlich wahrgenommen, wie dem Landratsamt bekannt ist.

Messspunkte - Immissionsorte
Im Genehmigungsbescheid sind für die Schallmessung die Immissionsorte IO 9.2, IO 6.4 und IO 2.3 (Neustädtlein 54, zulässige DB(A) 35 in der Nachtzeit) festgelegt.

Laut einer Vereinbarung, die nun auch angefordert ist, sollten die Immissionsorten IO 9.2 - (Lochau), IO6.4 (Busbach 60) und IO 6.2 (Busbach 23) gemessen werden. Immissionsort Neustädtlein fiel da schon weg.

Gemessen wurde aber lediglich IO 9.2 (Lochau). Im Prüfberichts wird hingewiesen, dass an den anderen Immissionsorten
eine Unterschreitung der Beurteilungspegel erwarten werden kann. Es wurde also nicht gemessen, sondern lediglich subjektiv wahrgenommen. Gleiches gilt für Neustädtlein, wo die Schallimmissionen von den Bewohnern deutlich wahrgenommen werden und die zulässigen Werte nachts auch schon überschritten wurden. Eine Beschwerde hierzu liegt dem Landratsamt vor.

Da bei Wetterprognosen auch die Windrichtung prognostiziert wird, bleibt es unverständlich, warum ein renommiertes Unternehmen wie Müller-BBM die Messungen nicht an einem anderen Tag durchführte.
Mehr als unverständlich ist, warum diese Messung vom Landratsamt abgenommen wurde. Der TÜV kann bei einer Kontrolle des PKWs ja auch nicht auf festgelegte Untersuchungen verzichten, weil die Hebebühne gerade defekt war. Eine TÜV-Plakette würde so niemand erhalten.

Die Gesundheit der Bürger sollte doch für das Landratsamt höchste Priorität haben.
Hörbarer Lärm und nichthörbarer Infrsachall sind bekanntlich Faktoren, die krank machen können.

Treffen Fränkische Bürgerinitiativen

Aktionen zum Erhalt der 10H-Regelung


Gemeinsam für unsere Gesundheit
und unsere schöne Heimat


Sonntag, 23. Juni 2019

Leserbrief an den Nordbayerischen Kurier

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Die Schallmessungen der WKA am Vogelherd haben mit 20 Monate Verspätung am 16./17. März 2019 stattgefunden.
Laut Genehmigungsbescheid hätte das 6 Monate nach Inbetriebnahme erfolgen müssen, also Ende 2017.
Die Ergebnisse sollten in 4-5 Wochen zur Verfügung stehen. Einsicht sollte uns gewährt werden.

Bis heute (26.5.19) sind die Ergebnisse nicht da. Laut LRA Bayreuth wurden diese beim Betreiber angemahnt. Scheinbar ohne Erfolg.


Am 15.5.19 haben wir den Bürgerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung eingeschaltet. Man versprach Unterstützung. Leider bisher ohne Ergebnisse.

Wie lange dürfen wir eigentlich ein Auto ohne TÜV fahren?

Sieht so Bürgerbeteiligung aus? Wurde der Weckruf aus Berlin nicht gehört? Es gründen sich immer mehr Bürgerinitiativen, die sich gegen die Verspargelung ihrer Heimat wehren.

Wir wehren uns, dass unsere
Gesundheit durch Infraschall zerstört werden kann.
Wir wehren uns, dass wir besonders nachts das
Donnern der WKA ertragen müssen.
Wir wehren uns, dass unsere
Tierwelt bedroht ist.
Wir wehren uns, dass unsere
Immobilien an Wert verlieren.
Wir wehren uns, dass unser
Strom immer teurer wird.
Wir wehren uns, dass unsere
Dorfgemeinschaft gespalten wird.

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19.03.2019: Antwort des Landrats vom Landkreis Bayreuth zu unseren Beschwerden
Überfällige Schallmessung, Nichteinhaltung von Abschaltzeiten, Reduzierung der Abschaltzeiten



Infraschall und seine gesundheitsschädliche Wirkungen werden verneint
und man versteckt sich hinter der Rechtssprechnung.
In der beigefügten Antwort (4 Bilder) des Landrats heißt es: "...dass die Infraschallerzeugung moderner Windkraftanlagen selbst im Nahbereich bei Abständen zwischen 150 und 300 m
deutlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegt. Damit sind Gesundheitsschäden und erhebliche Belästigungen nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht zu erwarten".

Also können Sie auch ruhig nitrathaltiges Wasser trinken, denn Sie schmecken es nicht. Sie können in Asbestverunreinigten Wohnungen leben, denn Sie richen das nicht. Viele Giftstoffe können Sie weder riechen noch schmecken. Aber keine Sorge: Wenn Sie es nicht wahrnehmen, kann es auch nicht gefährlich sein.

Interessant ist der Hinweis auf Seite 2: Sollten die Anlagen die geforderten Beurteilungspegel nicht einhalten "wäre eine Stilllegung ... als unverhältnismäßig einzustufen". Äh ... wie bitte? Dürfen Sie Ihr Auto jetzt ohne gültigen TÜV weiterfahren?

Insgesamt ergibt das Geeier um die Schallmessung ein jämmerliches Bild. Immer wieder werden Überschlagsmessungen des Umweltingenieur angeführt, aber andererseits die Unmöglichkeit betont, den Schall aufgrund der Hintergrundsgeräusche zu filtern. Meines Wissens gibt es hierfür spezialisierte Unternehmen.

Das beschriebene Messkonzept und dessen Überarbeitung ist eine Bankrotterklärung der Überwachungsbehörde. Im Genehmigungsbescheid sind die Orte exakt festgelegt, an denen gemessen werden muss. Umso verwunderlicher ist, dass erst durch unsere Beschwerden diese Orte ins Messkonzept aufgenommen wurden. Und dass die Messung innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme erfolgen musste, wusste man schon spätestens ab dem Genehmigungsbescheid. Das sind ja übliche Auflagen bei Industrieanlagen. Dennoch erfolgte die Messung erst 13 Monate nach Fristverstreichung und aufgrund unserer anhaltenden Nachfragen und Beschwerden auch beim Landesamt für Umwelt!

Gemessen wurde jetzt am 16./17. März 2019. Da ging nicht so viel Wind. Wir dürfen also gespannt sein auf die Ergebnisse, die in 5 Wochen vorliegen sollten.

Und jetzt eine Warnung auf Seite 2: Die Abschaltzeiten werden im Jahr 2019 erneut angepasst, sprich reduziert.

Die Nichteinhaltung der Abschaltzeiten werden verneint. Die Beweise (Videos) wurden nie eingefordert, obwohl sie angeboten wurden.

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6.02.2019. Antwort des Landrats (Landkreis Bayreuth) auf die Beschwerde der Elterninitiative BI Vogelherd


Gesundheitliche Gefährdungen durch Windkraftanlagen werden ignoriert. Man beruft sich auf das Bundesumweltamt, dass sich bis heute weigert, die vielen Forschungen zu den Gesundheitsgefährdungen anzuerkennen.

"Grundsatzuntersuchungen zeigten, dass bei Abständen von 200 m die Wahrnehmungsschwelle des von den Anlagen abgestrahlten Infraschalls bereits deutlich unterschritten wird. Somit können bei den heute üblichen Abständen zu Windkraftanlagen von mehr als 400 m, schädliche Umwelteinwirkungen durch Infraschall sicher ausgeschlossen werden."

Sicher ausgeschlossen? Wir werden darauf zurückkommen.

Weiter heißt es:
"Zwar gibt es zu diesem Thema weitere Untersuchungen mit zum Teil abweichenden Ergebnissen, die jedoch noch nicht derart belastbar sind, dass sie in den Verwaltungsvollzug eingeführt wurden."

Wie kann es dann sein, dass immer mehr Menschen in der Nähe von Windkraftanlagen Ärzte aufsuchen? Sind das alles Simmulanten? Nein!
Die "Deutsche Schutzgemeinschaft Schall e.V." hat Betroffene sprechen lassen. Die Videos sprechen für sich.

https://www.dsgs.info/VIDEOS/

Die "Deutsche Schutzgemeinschaft Schall e.V." fordert zu Recht:


Windkraft macht krank.
Wir fordern unser Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit ein.


Elterninitiative in der BI Vogelherd

"wir sind Familien mit kleinen Kindern und zukünftige Eltern. Wir machen uns große Sorgen um unsere Gesundheit  und die, unserer Kinder. Auf alle Beanstandungen durch die Bürgerinitiative Vogelherd haben Sie bisher wenig reagiert. Wir fühlen uns mit unseren Sorgen von Ihnen nicht gehört."


Heute wurden die Schreiben mit 28 Mitzeichnern an Herrn Landrat Hübner (Landkreis Bayreuth) und Herrn Landrat Söllner (Landkreis Kulmbach) eingereicht.
Die Presse wurde informiert.

Ob wir wohl eine Antwort von den Landräten bekommen?

Bis heute hat keine offizielle Schallmessung stattgefunden, obwohl sie nach 6 Monaten verpflichtend im Genehmigungsbescheid festgelegt ist.
Die 8 Windkraftanlagen sind seit Mai 2017 in Betrieb.

Der Bürgerantrag der BI Vogelherd wurde am 27.11.18 nach heftiger Debatte im Gemeinderat Eckersdorf mit nur 4 Gegenstimmen (21 Stimmen im Gemeinderat, davon 4 Abwesenheiten) angenommen. Es kann nun kein Bebauungsplan erstellt werden, um weitere Windkraftanlagen zu bauen.

Die Bürgermeisterin Pichl (Freie Wähler) hatte intensiv versucht, die Gemeinderatsmitglieder zu überzeugen, den Antrag abzulehnen. Das geht auch aus der unten beigefügten Sitzungsvorlage hervor.

Der Gemeinderat hat für das Wohl der Bürger gestimmt. Vielen Dank!


Deutlich waren die Worte aus CSU und SPD, dass die Bürger der umliegenden Dörfer um den Vogelherd schon gewaltig belastet seien. Auch hätten die Windkraftanlagen zu hohem Unfrieden in der Gemeinde geführt. Auch aus der Fraktion der FW wurden Stimmen laut, dass ein weiterer Ausbau am Vogelherd nicht akzeptabel sei.

Die Bürgermeisterin informierte falsch in ihrem Plädoyer gegen den Bürgerantrag. Sie sprach von einem Vorrangsgebiet, auf dem die Windkraftanlagen gebaut wurden. Es handelt sich aber um ein Vorbehaltsgebiet. Diese Änderung ist auf die massiven Proteste von Bürgerinitiativen zurückzuführen, die eine Genehmigung von 3 weiteren Anlagen in 2013/14 verhinderten und die Änderung in ein Vorbehaltsgebiet erwirkten. Rechts ist die Stellungnahme hierzu in Form eines Leserbriefes, den der Nordbayerische Kurier am 6.12.18 abbdruckte.

Daten können Sie hier dem Windenergie-Atlas Bayern entnehmen:

  https://geoportal.bayern.de/energieatlas-karten/?wicket-crypt=kDMJ-WfDpaU&comp=windanalyse

Die BI Vogelherd dankt den Mitgliedern des Gemeinderates Eckersdorf für ihr deutliches Bekenntnis zum Schutz der Bürger und Bürgerinnen.

Nun wollen wir den Kampf gegen die bestehenden Windkraftanlagen wieder aufnehmen.
Sie machen uns das Leben durch die Schall-Immissionen schwer. Die Abschaltzeiten werden nicht eingehalten, die Gutachten sind nicht stimmig, die Abschaltzeiten wurden dennoch reduziert. Die Schallmessung steht immer noch aus.

Wir wollen dem Landratsamt Bayreuth zeigen, dass wir solange weiter kämpfen, bis unsere Forderungen umgesetzt wurden.

In Oberfranken kämpfen noch viele Bürgerinitiativen gegen bestehende Anlagen oder sind gar im Klageverfahren gegen geplante Anlagen.

Wir werden immer mehr. Wir werden immer lauter. Und wir vernetzen uns immer mehr.

Für unsere schöne Heimat, unsere Gesundheit, unsere Tiere!

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Der Nordbayerische Kurier berichtet heute (17.9.18) über
unseren
Bürgerantrag an die Gemeinde Eckersdorf, dass diese die 10H-Abstandsregel nicht durch einen Bauleitplan umgehe.

Der Kurier skizziert auch einige unserer Probleme
Wir haben aber weitaus mehr Beschwerden beim LRA Bayreuth eingereicht, deren Antworten immer noch offen sind.

Die Abschaltzeiten wurden bereits auch verringert aufgrund eines Gondelmonitoring, dessen Auswertung wir auch umfangreich beanstandet haben. Natürlich haben wir auf das erhöhte Tötungsrisiko unserer geschützten Fledermäuse hingewiesen.

Bis heute hat noch keine Schallmessung stattgefunden, obwohl die Anlagen seit Mai 2017 in Betrieb sind. Die Bürger der umliegenden Dörfer leiden unter dem Dröhnen der Rotorenblätter. Eine Anlage durfte sogar nachts trotz Abschaltzeiten laufen, weil der Betreiber angab, dass er technische Versuche durchführen müsse. Schlecht für die Fledermäuse.

Unsere Beschwerden versucht man durch Schweigen auszusitzen
. Wir sind der Meinung, dass man so nicht mit Beschwerden der Bürger umgehen darf. Wir gehen demnächst in die nächste Instanz.


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Die BI Vogelherd steht auch im Kontakt mit der neuen Bürgerinitiative "Windparkfreie Heimat rund um den Rauhen Kulm"
.

Dort wehrt man sich gegen 6 geplante Windkraftanlagen am Rauhen Kulm und Speinsharter Kloster. Diese Monster hätten eine Höhe von 246 Meter!!!

Infos gibt es hier:        https://www.nedmeidaham.de/


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Wir haben am 6. September 18 unseren Bürgerantrag
eingereicht, dass die Gemeinde Eckersdorf sich uneingeschränkt, d.h. ohne Aufstellung eines Bebauungsplan, zur 10H bekenne.

Nun sind wir neugierig auf das Ergebnis.

Wir haben 105 Unterschriften eingereicht. Nötig wären nur 52 gewesen. Die Mitglieder der BI Vogelherd haben in allen betroffenen Dörfern (Busbach, Eschen, Lahm, Forst, Melkendorf, Simmelbuch, Neustädtlein) und auch Eckersdorf eifrig gesammelt.

Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Für unsere schöne Heimat, unsere Tiere, unsere Gesundheit!


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Ja zu 10H
Innenminister Joachim Herrmann war am 20.08.18 in Hof.
Wir waren auch da.

In einem kurzen Gespräch konnten wir Innenminister Herrmann unser Anliegen darlegen. Herrmann gab ein klares Bekenntnis zur 10H. Aber er verwies auch auf die gesetzlich verankerte Möglichkeit, demnach Kommunen durch einen Bauleitplan die 10H umgehen könnten. Das wollen wir in Oberfranken verhindern!

Nordbayern ist mittlerweile entsetzlich verunstaltet durch Windkraftanlagen. Die gigantischen Windparks besonders in der Hofer Region haben uns alle erschüttert.

Vielen Dank an die Frankenpost, die unsere Mahnwache mit vielen Bildern von Thomas Neumann begleitet hat. Siehe Fotogalerie.
Das nebenstehende Foto von Thomas Neumann ist dieser Fotogalerie entnommen.

https://www.frankenpost.de/region/hof/Hoeren-Sie-mal-Herr-Minister;art83415,6286463,C::cme670099,5718322

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Mahnwache: 10H-Regelung muss bleiben
Söder persönlich - Marktheidenfeld, 2. August 2018


Trotz glühender Hitze warteten Mitglieder von fränkischen Bürgerinitiativen geduldig auf seine Ankunft.

Beeindruckend: Ministerpräsident Söder war wirklich sehr persönlich. Er kam zu unserer Mahnwache, um uns mitzuteilen, d
ass wir uns um die 10H-Regelung keine Sorgen machen sollten. Das hat uns sehr gefreut. Aber wir bleiben dennoch dran.

Überreicht wurde MP Söder der "Faktencheck zum Thema Infraschall durch Windenergie" (Ärzteforum Bad Orb).

Die Bürgerinitiativen haben natürlich das Warten zum Austausch von Infos und Kontaktdaten genutzt. Die Vernetzung nimmt Fahrt auf.

Die Mainpost war dabei. Wir warten noch auf einen öffentlich zugänglichen Beitrag, den wir übernehmen können.

Ein Dankeschön an die Polizei, die uns kurzfristig einen Standort direkt vor dem Eingang zuwies, damit wir nicht in der prallen Sonne stehen mussten.

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Landratsamt Bayreuth - Nichteinhaltung der gerichtlich festgelegten Abschaltzeiten

Vorsprache am 26.7.18 im Landratsamt Bayreuth


Die Informationen waren total verwirrend. Es scheint: Die genehmigende und kontrollierende Behörde ist überfordert. Wir waren es erst recht.

Die Fakten:

  •  Wir haben keine Einsicht in die Betriebsprotokolle erhalten. Begründung: Datenschutz. Selbst dem LBV-Bayreuth verweigert man die Einsicht.

 

  • Die Betriebsprotokolle zu den nächtlichen Abschaltzeiten Mai-Juni 2018 sind immer noch nicht ausgewertet, da das LRA BT mit der Datenflut überfordert ist.


  • Neu war für uns, dass auch die Abschaltzeiten tagsüber, die zum Schutz unserer Greifvögel vereinbart sind, nicht eingehalten worden sind.Wir haben keine Auskunft über die Höhe der Strafe erhalten, die der Betreiber zu zahlen hat.


  • Die nächtlichen Abschaltzeiten zum Schutz der Fledermäuse wurden im April 2018 nochmals geändert. Für den Fledermausschutz wurden die Geschwindigkeiten verändert: bisher mussten die Anlagen still stehen bei Windgeschwindkeiten unter 6 m/s. Jetzt sind es nur noch 5,1 m/s.Beschwerde hierüber ist bereits eingereicht worden. Laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt muss bei solchen Änderungen eine gute Begründung vorliegen. Die ist angefordert.


  • Die im gerichtlichen Vergleich festgesetzten Abschaltzeiten konnten vom Betreiber Trianel nicht dementsprechend programmiert werden.


  Man versuchte uns die Änderungen als Erfolg für die Tierwelt zu verkaufen. Ist es aber nicht. Mehr oder weniger hat sich keine Änderung ergeben.

Erstaunlich: Da klagt der Betreiber, um die Abschaltzeiten ganz zu kippen. Und unterschreibt dann etwas, was er nicht einhalten kann ... Beim Thema Windkraft ist anscheinend alles möglich.

Die vom LRA Bayreuth zugesandten Unterlagen wurden wie folgt beanstandet:

  • In dem Fledermausmonitoring fehlt der komplette Monat April, weil die Anlagen erst im Mai 2017 in Betrieb gingen. Erstaunlich ist aber, dass die Änderungsanzeige an den Betreiber Trianel vom 9.4.18 den Monat April nicht mehr aufführt.


Frage an das LRA BT: Wurde der April aufgehoben (s. Bescheid vom 22.4.15, S. 21, Punkt 8.3.1)? Wenn ja, mit welcher Begründung?

  • Die Anzeige an den Betreiber vom 9.4.18 weist auf, dass eine Änderung des Abschaltalogarithmus zum Schutz der Fledermäuse vorgenommen wurde: Die Anlagen müssen nunmehr erst bei einer Windgeschwindigkeit von unter 5,1 m/s abgeschaltet werden (vorher unter 6 m/s). Der vom LRA BT beigefügten Stellungnahme kann eine Begründung nicht entnommen werden. Dem Fledermausmonitoring ist zu entnehmen, dass die meisten Fledermausaktivitäten aber bei einer Windgeschwindigkeit bis zu 6 m/s stattfinden. Erklärend heißt es dort: "Bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu ca. 5,5 m/s wurde 90% der Höhenkativität registriert. Der Grafik sind aber auch hohe Flugzahlen bei Windgeschwindigkeiten bis zu 8 m/s zu entnehmen.


Frage an das LRA BT: Wieso wurde der Bescheid vom 22.4.15 geändert?

Zur amtlichen "Arbeitshilfe Fledermausschutz und Windkraft" hat das Landesumweltamt Bayern mitgeteilt:

Abweichungen von der Arbeitshilfe sollten aber sehr gut begründet werden und sollten fachlich nachvollziehbar sein, da die Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs dem Windenergieerlass (der auf die Arbeitshilfen verweist) den Charakter eines sog. antizipierten Sachverständigengutachtens von hoher Qualität zugesteht, „das von der zuständigen Genehmigungsbehörde und vom Gericht nicht ohne fachlichen Grund oder ohne gleichwertigen Ersatz außer Acht gelassen werden darf.“


Auch wurden die Zeiten für die Abschaltungen zum Schutz der streng geschützten Fledermäuse reduziert. Der Anzeige an den Betreiber Trianel ist zu entnehmen, dass diese reduziert wurden auf die Zeit "Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang". Im Genehmigungsbescheid wurde aber vereinbart:1.4. - 31.8.: eine Stunde vor Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang; 1.9.-31.10.: ab drei Stunden vor Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.


Frage an das LRA BT:
Mit welcher Begründung wurden diese Reduzierung der gerichtlich vereinbarten Abschaltzeiten vorgenommen?

Anlagen sollten sich bei Windböen nicht kurzfristig ab- und wieder einschalten. Das LRA BT konnte hierzu keine Aussage treffen, sondern verwies auf das Eigeninteresse des Betreibers (Verschleiß der Anlagen) und forderte auf, wie sollten selber Auskünfte zu dieser Technik namens Hystere einziehen. Die Recherche zur Hysterese war leider erfolglos. Offen bleibt damit immer noch die Frage, ob ein
erhöhtes Tötungsrisiko für unsere streng geschützten Fledermausarten bei Windböen besteht. Als genehmigende und überwachende Behörde dürfte die Klärung dieser Frage doch sicherlich in derem Interesse liegen.

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Die 10H-Regelung muss bleiben!!!
Für unsere Gesundheit!
Ministerpräsident Markus Söder in Bayreuth


Vielen Dank an alle, die bei der Demo in Bayreuth am 17. Juli 18 dabei waren.
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit sehr vielen WKA-Gegnern aus Nordbayern-Franken, aber auch aus anderen Regionen Bayerns, die eine lange Anreise auf sich nahmen, um für unser gemeinsames Anliegen zu protestieren. Es konnten aus Bayreuth leider nicht alle kommen, da zeitgleich die Gemeinderatsitzung Eckersdorf stattfand, wo ein Antrag zur 10H verhandelt wurde (Info folgt).

Die Demo war ein Riesenerfolg für unser Anliegen:
MP Markus Söder hat sich in einem kurzen Gespräch mit uns positiv zur 10H-Regelung geäussert.
Wir sollten unbedingt weiter dran bleiben und Flagge zeigen, denn nur im Wahlkampf können wir Zusagen erreichen.

Die CSU steht - wie wir wissen - unter großem Druck hinsichtlich der anstehenden Koalitionsverhandlungen.
In den letzten Monaten sprach man in hohen CSU-Kreisen, noch offen über eine deutliche Reduzierung bzw. gar Abschaffung des 10H-Gesetzes.

Durchhalten und weiterkämpfen,es lohnt sich.

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Am 15. Juni 2018 haben Herr Dr. Pedro Gerstberger vom LBV Bayern e.V. - Kreisgruppe Bayreuth sowie Madeleine und Reinhold Luhzing von der "BI Vogelherd" die Unterschriften aus den umliegenden Dörfern dem Landrat Hübner im Landratsamt Bayreuth
übergeben.

Wir haben bei dieser Gelegenheit auch die Abschaltzeiten beanstandet, die nachweislich nicht eingehalten werden. Die Betriebsprotokolle sollen uns nach Auswertung zugänglich gemacht werden.

Unsere Forderungen bei der Unterschriftenaktion:

  •    Nächtliche Abschaltungen, da die Lärmbelästigung unerträglich angestiegen ist.

  •    Erhöhung der Abschaltzeiten, nicht nur für die Tiere, sondern auch für uns Bürger.

  •    Messungen der Schall-Immissionen.

  •    Kein weiterer Ausbau von Windkraft-Anlagen auf unserer Höhe.





Am 29. Juni 2018 waren wir im
Landratsamt Kulmbach beim Landrat Söllner vorstellig und haben auch dort die Unterschriften eingereicht und unser Anliegen vorgetragen. Unterstützt wurden die o.g. dabei auch von der Bürgerinitiative Rugendorf.

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Das 10H-Gesetz muss bleiben!


Bürgerinitiativen aus ganz Nordbayern folgten am Sonntag, den 01.07.2018, einer Einladung der „Bürgerinitiative Vogelherd" und des  Vereins „ProHeimat Fränkischer Jura e.V."  nach Würgau zu einem überregionalen Gedankenaustausch mit Betroffenen der Energiewende. Grund war die Sorge um das bewährte 10-H-Gesetz, das den Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung regelt und einen Interessenausgleich zwischen  den Anforderungen der Energiewende und den Interessen der örtlichen Wohnbevölkerung herstellt.

Vor allem Äußerungen von Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer in der Augsburger Allgemeinen, die 10H-Regelung nach der Wahl überprüfen zu wollen, ließen viele Teilnehmer der von Ralf Neumüller moderierten Veranstaltung im  Saal der Brauereigaststätte Hartmann aufhorchen.

Spürbar war die Wut, dass der Protest der Bürger übergangen wird.  Schnell war man sich einig, dass es dringend geboten ist, die politisch Verantwortlichen vor der anstehenden bayerischen Landtagswahl an ihr Wahlversprechen aus 2013 zu erinnern.

Wie es sich mit einem zu geringen Abstand zu Windkraftanlagen lebt, konnten alle Anwesenden aus den verschiedenen Landkreisen leidvoll berichten. So sind es vor allem die erheblichen Lärmemissionen,  die den Anwohnern massiv zusetzen. Schlaflosigkeit  ist dabei nur die harmloseste Beeinträchtigung.  Groß ist die Angst, dass bereits belastete Gebiete ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger vollends zu sogenannten Konzentrationsflächen verdichtet werden. Zu geringe Abstände zwischen  Wohnbebauung und Windkraftanlagen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch die Gesundheit gefährden. Dies zeigt eine neue Studie der Universitätsklinik Mainz: Der nicht hörbare Infraschall wirkt sich negativ auf die Tätigkeit des  Herzmuskels aus.  Hinzu kommt der enorme Wertverlust der Immobilie durch die Nähe zu Windkraftanlagen, der die Altersvorsorge vieler Betroffener zunichtemacht.

Die Bürgerinitiativen sehen deshalb dringenden Handlungsbedarf. Weitere Aktionen sind geplant.

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Treffen der fränkischen Bürgerinitiativen
(Vernunftkraft Franken) am 1. Juli 2018

Viele Teilnehmer berichten von Repressalien, die sie aufgrund ihres Widerstands gegen den Bau von Windkraftanlagen erfahren haben. So wollten sie nicht auf ein gemeinsames Foto. Andere wollten auf dem Foto aus diesem Grund nicht ihr Gesicht zeigen. Daher sind alle Gesichter unkenntlich gemacht.
Schlimm, dass Gegner von Windkraftanlagen öffentlich geächtet werden.


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